Die Vespa wird 60, Buon Compleanno!
Sunday, April 30th, 2006
Die Vespa, das urige Vehikel mit dem Millionen Menschen immer noch und nicht nur in Italien unterwegs sind, wird 60 Jahre alt. Die unlängst renovierte Sommerresidenz von Benito Mussolini in Riccione, in der sich dieser selten, seine Geliebte Clara Petacci, dafür um so öfter aufhielt, beherbergt bis zum 3. September, die Ausstellung «Vrooooom! Italia in moto», (Italien auf dem Motorrad/dem Motorroller unterwegs). Als es vor mehr als einem Jahr, noch um die Nutzung dieser speziellen Immobilie ging, hatten sich die Gemüter der Bewohner von Riccione, vor allem in Leserbriefen extrem erhitzt, mittlerweile hat sich der Streit wie man sieht, gelegt.
Die Ausstellung, zeigt jede Menge Bilder, alte Presseberichte, Aussagen von Zeitzeugen, Raritäten und Sammlerstücke, aus 100 Jahren Geschichte des Motorrads und Motorsports. Es finden sich natürlich nicht nur die eine oder andere Vespa, sondern auch schöne alte Traummaschinen sei es von MV Augusta oder Moto Guzzi.
Öffnungszeiten der Ausstellung: Bis zum 31. Mai, Samstags und Sonntags von 15-20Uhr und vom 1. Juni - 3. September täglich, von 18-23Uhr.

Also, for the very first time, 40 years after his death, there is the chance to take a look at a great anthological collection, the works of Guiseppe Cavalli and his photographs from 1936-1961. He was an outstanding artist, showing contemporary photography in Italy at it’s best.
Besides an exhibition, dedicated to postcards with suburban areas in the 50ies, there is another one, showing off Lou Reed’s New York, 50 great photos of the city, the Hudson River, and some selfportraits of this rockn’roll legend.
Äußerungen, wird trotz anderslautender Versprechungen, dieser Nationalfeiertag traditionell, auch für den politischen Schlagabtausch benutzt. Davon mal abgesehen, fällt mir bei einem Blick auf die Zeitungsmeldungen und Kommentare, deren Wortwahl auf. Ohne fundierte Kenntnisse der italienischen Geschichte, stellt sich für jemanden der nach dem 2. Weltkrieg geboren wurde, die Frage, von was Italien befreit wurde. Die Presse scheint sich da nicht einig zu sein. Einmal findet sich da die deutsche Besatzung, der Faschismus im allgemeinen, dann aber auch wieder der Nazi-Faschismus. Über 60 Jahre danach, wäre eine feinere Differenzierung schon angebracht. Mehere hervorragende Artikel, die sich mit diesem Thema, dem Anti-Faschismus in Italien, der Widerstandsbewegung (der Resistenza) und der Nachkriegsgeschichte Italiens beschäftigen, lesen Sie
Im Alter von 84 Jahren, verstarb heute Morgen in Rom, die große alte Dame des italienischen Films, Alida Valli. Mit bürgerlichem Namen, Maria Laura Altenburger, Baronin von Marckenstein und Frankenberg, wurde sie am 31. Mai 1921, in Pula (Istrien), geboren. Es wäre müßig, alle Filme, der über 60 Jahre währenden Karriere, dieser herausragenden italienischen Schauspielerin, aufzuzählen. Dem internationalen Publikum, war sie vor allem als Darstellerin in Hollywood-Filmen, wie Carol Reeds, in Wien gedrehten Film
größten Erfolge, auch in Italien, hatte sie 1954, mit dem Film
Treffenderweise, meinte der italienische Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi, der heute die 
zu besuchen. Gezeigt werden vor allem (aber nicht nur), Werke eines der bekanntesten Malers des Mittelalters, Gentile di Niccolò, der um das Jahr 1370 in Fabriano, im Herzen der Marchen, geboren wurde.
Der glückliche Wahlsieger heisst Romano Prodi. Der oberste Gerichtshof, ließ mit dieser offiziellen Bestätigung auch lange genug auf sich warten. Am Wahlergebnis, dieser wohl auch für die italienische Nachkriegsgeschichte denkwürdigen Wahlen, hat diese letzte Überprüfung der Zahlen, eigentlich nichts geändert. So ziemlich alle Zeitungen, werden wohl noch einmal mit den Details aufwarten. Zu erwähnen, die Berichterstattung des
SkyTg24 berichtete soeben, daß das Kassationsgericht das Wahlergebnis in Italien, bestätigt habe. Die Überprüfung dauere noch an, die offizielle Bekanntgabe für die Presse, erfolge gegen 18 Uhr. Romano Prodi, darauf angesprochen, meinte, er wolle nur offizielle Daten kommentieren. Also heißt es sich mal wieder im Warten zu üben, was bei diesen Wahlen zum Dauersport auszuarten scheint.
In der Fangemeinde des Commissario Montalbano, herrschte fast schon so etwas wie Trauerstimmung. Der Darsteller von Salvo Montalbano, Luca Zingaretti, wurde unlängst mit den Worten zitiert:
aus. Der Fernsehsender, der Autor und die Zeitungen, wurden mit Protest-Briefen und emails, förmlich bombardiert. Hauptenor: Montalbano darf nicht sterben!
Fürs erste beruhigend, freue ich mich wie gestern Abend, in der Folge 

auch auf dem Stadtwappen wiederfindet, stolz zu sein. Ist es doch der älteste, weltweit noch existierende, römische Torbogen, überhaupt. Schade ist nur, daß die Quadriga aus Marmor, die einst dieses Stadttor schmückte, nicht mehr vorhanden ist, sie wurde im 11. Jhdt., durch die auf dem Bild zu erkennenden Zinnen, ersetzt. Am Arco d’Augusto, nimmt der Corso d’Augusto (die Flaniermeile der Stadt Rimini) seinen Ausgang, durchquert die Altstadt und endet an der Ponte di Tiberio (Tiberius-Brücke), diie den Fluß Marecchia überquert, kurz bevor dieser in die Adria mündet. Hinter Santarcangelo di Romagna, könnte man glauben, sich irgendwo am Grand Canyon und nicht Mitten in Italien zu befinden. In Wirklichkeit ist es der Unterlauf des Flusses Marecchia, der sich in das nach ihm benannte Tal, das Val Marecchia vorarbeitet, aus der Emilia-Romagna heraus und in die Marchen hinein.


