Archive for the 'History-Geschichte' Category

Vom Arco d’Augusto Rimini, ins Val Marecchia

Monday, April 17th, 2006

Arco d'Augusto Augustusbogen Rimini

Ostermontag in Rimini, zumindest heute Vormittag, zeigte sich der Himmel in strahlendem Blau. Vor unserem Osterspaziergang hatten wir uns kurz zu einem Espresso verabredet und weil ich meinen Fotoapparat dabei hatte, haben Sie die Gelegenheit den Arco d’Augusto (Augustusbogen)  erbaut 27 v.Chr., zu bewundern. Die Stadt Rimini, hat jeden Grund auf dieses Bauwerk (schönstes Teil der alten Stadtmauer), daß sichVal Marecchia auch auf dem Stadtwappen wiederfindet, stolz zu sein. Ist es doch der älteste, weltweit noch existierende, römische Torbogen, überhaupt. Schade ist nur, daß die Quadriga aus Marmor, die einst dieses Stadttor schmückte, nicht mehr vorhanden ist, sie wurde im 11. Jhdt., durch die auf dem Bild zu erkennenden Zinnen, ersetzt. Am Arco d’Augusto, nimmt der Corso d’Augusto (die Flaniermeile der Stadt Rimini) seinen Ausgang, durchquert die Altstadt und endet an der Ponte di Tiberio (Tiberius-Brücke), diie den Fluß Marecchia überquert, kurz bevor dieser in die Adria mündet. Hinter Santarcangelo di Romagna, könnte man glauben, sich irgendwo am Grand Canyon und nicht Mitten in Italien zu befinden. In Wirklichkeit ist es der Unterlauf des Flusses Marecchia, der sich in das nach ihm benannte Tal, das Val Marecchia vorarbeitet, aus der Emilia-Romagna heraus und in die Marchen hinein.

Montefeltro

Wenn Sie es schaffen, auf eine der Anhöhen links und rechts des Val Marecchia zu kraxeln, werden Sie an schönen Tagen wie heute, zwischen San Marino und San Leo, mit dieser Aussicht auf die Hügelkette des Montefeltro belohnt.

Flora-Frühling-ItalienFlora-Frühling-Italien

Leider bin ich kein großer Pflanzenkenner, zumindest sind diese Frühlingsblumen für die Gegend typisch und sie blühen hier so gut wie überall. 

Santi Banchieri Re - Das goldene Zeitalter von Ravenna

Thursday, February 23rd, 2006

In Ravenna findet vom 3. März bis zum 8. Oktober, die Ausstellung Santi Banchieri Re (Heilige, Banker und Könige) statt. Der Titel lässt schmunzeln, ich kann Sie beruhigen, es werden mit Sicherheit keine Portraits von Chefs deutscher Grossbanken präsentiert. Vielmehr, werden wunderschöne, spätantike und byzantinische Mosaiken gezeigt. Der Name der Ausstellung geht darauf zurück, daß der Heilige San Severus und auch ein reicher Bankier, Guiliano l’Argentario, in der Ausstellung vertreten sind. Der Fokus der Ausstellung, richtet sich jedoch vor allem auf das goldene Zeitalter der Stadt Ravenna (die epoca d’oro), sowie Classe im VI. Jh. n. Chr. und ihre Entwicklung zur Hauptstadt des weströmischen und später des byzantinischen Reichs. In der Kirche San Nicolò, werden mehr als 100 Exponate gezeigt, die den Einfluß Ravennas im Mittelmeerraum dokumentieren. Wichtige Einzelstücke der Ausstellung, kommen selbst aus dem syrischen Nationalmuseum in Damaskus und dem Konservatorium der französischen Nationalbibliothek in Paris. Die Mosaiken der Basilika des Heiligen Severius, werden zum ersten mal ausgestellt.
Die Restaurierungsmaßnahmen, dieser schon in den 60er Jahren entdeckten Mosaiken, wurden endlich beendet und so können diese Kunstwerke endlich der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Für alle Kunstliebhaber ein weiteres Muß, Ravenna, die Emilia-Romagna und Italien zu besuchen, sollten sie es nicht schon getan haben.

Santi Banchieri Re  Tel: +39 (0)544-32512 Die Ausstellung ist täglich von 10-18.30 geöffnet.

Toscanini

Monday, January 16th, 2006
Arturo Toscanini 
This photo does not show an old greek fisherman, but the most celebrated conductor of his time, Arturo Toscanini, born in Parma, Italy on march 25th 1867, who died in New York, USA, on January 16th 1957.

Casablanca

Saturday, January 14th, 2006

Casablanca War Conference

It is not writing about the movie directed by Michael Curtiz, starring Humphrey Bogart and Ingrid Bergman, but bringing back to memory the Casablanca War Conference. From January 14th to January 29th 1943, Franklin D. Roosevelt and Winston Churchill met in Morroco, requesting the unconditional surrender of the Axis nations (Germany, Japan and Italy). 

Historisches

Friday, January 13th, 2006

Erdbeben in Italien 1915

Papst Pius X
Bekannterweise sind Italiener durchaus abergläubisch, vom déjà vu-Erlebnis bis zur Wiedergeburt, findet sich im Alltagsleben und in Diskussionen bei Tisch, so ziemlich alles wieder. Zwei Ereignisse die nicht zu diesem Genre gehören, die ich aber unter dem heutigen Datum erwähnenswert finde sind zum einen, daß am 13. Januar 1913, Papst Pius X, Pontifex von 1903-1914, Kinoaufführungen in Kirchenräumen verboten hat und der 13. Januar 1915, an dem bei einem der schwersten Erdbeben der jüngeren italienischen Geschichte, in den Abruzzen und Lazio, 17 Dörfer zerstört wurden und fast 30.000 Menschen zu Tode kamen.