Italienischer Herbst
Wednesday, November 22nd, 2006
Weil die kulinarischen Genuesse in Italien speziell im Herbst einen ihrer Hoehepunkte erleben, war ich am Sonntag in Coriano wo noch bis am naechsten Sonntag die Fiera dell’Oliva e dei Prodotti Autunnali stattfindet. Neben Oliven, Kastanien (nicht nur aus Montefiore zu 4€ das Kilo), Kapern, fantastischem mit Sauerteig gebackenem Brot aus Appulien, Orangen, Mandarinen, getrockneten Tomaten, voilà la sua maestà il tartufo. Die Trueffel auf dem Bild stammen von selbigem ruehrigem Herrn aus Macerata Feltria. Wenn Sie jetzt die Gelegenheit haben sollten sich etwas weissen Trueffel zu besorgen (schwarzer geht auch), finden Sie hier ein Rezept welches, nachdem Sie falls notwendig Langenscheids Taschenwoerterbuch zu Rate gezogen haben, danach ruft ausprobiert zu werden: Coniglio al Tartufo Ingredienti per 4 persone: un coniglio a pezzi, tanti aromi (rosmarino, alloro, timo, origano, menta), tre peperoni, mezzo bicchiere di vino bianco, poco brodo vegetale ristretto, sale, pepe, tartufo bianco. Scottate per cinque minuti la carne in un dito d’aqua, scolatela e asciugatela con un tovagliolo o carta di cucina; disponetela in una pirofila rivestita con carta da forno insieme agli aromi; pulite i peperoni dei semi, tagliateli a striscioline sottili e metteteli sopra il coniglio aggiungente il vino bianco, salate e pepate; fate cuocere in forno a 200 gradi per mezz’ora (gli ultimi 10 minuti al grill) bagnando di tanto in tanto con il brodo vegetale. Prima di servire, se volete, grattuggiate sopra il tartufo.
Buon appetito!


Der Giro d’italia ist bei uns in der Gegend praktisch das ganze Jahr Dauerzustand. Auf allen Strassen rund um San Marino, muss jeder Autofahrer höllisch aufpassen, kein Fahrrad mit oder ohne Fahrer, mal so einfach in den Strassengraben zu befördern. Marco Pantani hat hier wirklich seine Spuren hinterlassen. Seit am letzten Samstag der Giro Cesena passierte und weiter durch die Emilia-Romagna Richtung Marchen zog (Civitanova wurde am Sonntag passiert) ist das Fahhradfieber auf jeden Fall auf seinem Höhepunkt. Jan Ullrich hat das Zeitfahren gewonnen, was solls, wenn es weiterhin mit seiner Diät klappt, kann es ja noch was werden. Sowieso ist mir der Typ schnurzegal. Wer sich für den 
Vom 11. bis zum 14. Mai findet die 24. Mille-Miglia, das legendäre, historische Autorennen über 1000 Meilen statt. An dem 1600
Kilometer-Rennen, Brescia-Rom hin und zurück, beteiligen sich dieses Jahr 375 Oldtimer aus 30 Ländern und 57 Automarken. Einzige Bedingung, das jeweilge Modell muss an einem der 24 Rennen, die zwischen 1927 und 1957 stattfanden, teilgenommen haben. Neben vielen Fahrzeugen der Marke Maserati, Alfa Romeo, Aston Martin, Bugatti, Lancia, BMW, treten dieses Jahr 40 Ferrari an. Schon traurig, dass der mythenumwobene Mercedes 300 SLR, auch bekannt unter seiner alten Startnummer 722, nicht teilnimmt. Das Werks-Museum hat ihn für das Rennen nicht mehr freigegeben. Unter den Teilnehmern stechen der Ex-Formel-1-Pilot Jackie Ickx und der Rally-Champion Miki Biasion hervor. Trotz seines schweren Unfalls, bei dem er beide Beine verlor, wird die Teilnahme von Alex Zanardi und seinem BMW erwartet. Fehlen werden auch nicht, so illustre Namen
wie Prinz Leopold von Bayern oder Carlo di Borbone. Wie Sie auf der Karte oben sehen, liegen viele der bekanntesten Städte Italiens, darunter Verona, Ferrara, Ravenna, Gubbio, Sienna und Florenz, auf der
Strecke. Auf jeden Fall ist sichergestellt, dass auch die kunstsinnigen Beifahrer/innen auf ihre Kosten kommen, wenn sie sich nur oft genug den Hals verrenken. Ansonsten, führt das Rennen auch durch weniger bekannte, nicht weniger spektakuläre, eindrucksvolle Gegenden, in die sich nicht jeder Italienurlauber, so ohne weiteres verirrt. Nach der Abfahrt von San Marino, wo die Fahrer wie sonst überall mit grossem Tamtam empfangen werden, geht es auf kurvenreichen Strassen weiter, durch den Montefeltro bis nach Urbino, meiner Lieblingsstrecke. Ich werde mich auf jeden Fall bemühen ein paar schöne Bilder zu machen.
Treffenderweise, meinte der italienische Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi, der heute die 
zu besuchen. Gezeigt werden vor allem (aber nicht nur), Werke eines der bekanntesten Malers des Mittelalters, Gentile di Niccolò, der um das Jahr 1370 in Fabriano, im Herzen der Marchen, geboren wurde.
auch auf dem Stadtwappen wiederfindet, stolz zu sein. Ist es doch der älteste, weltweit noch existierende, römische Torbogen, überhaupt. Schade ist nur, daß die Quadriga aus Marmor, die einst dieses Stadttor schmückte, nicht mehr vorhanden ist, sie wurde im 11. Jhdt., durch die auf dem Bild zu erkennenden Zinnen, ersetzt. Am Arco d’Augusto, nimmt der Corso d’Augusto (die Flaniermeile der Stadt Rimini) seinen Ausgang, durchquert die Altstadt und endet an der Ponte di Tiberio (Tiberius-Brücke), diie den Fluß Marecchia überquert, kurz bevor dieser in die Adria mündet. Hinter Santarcangelo di Romagna, könnte man glauben, sich irgendwo am Grand Canyon und nicht Mitten in Italien zu befinden. In Wirklichkeit ist es der Unterlauf des Flusses Marecchia, der sich in das nach ihm benannte Tal, das Val Marecchia vorarbeitet, aus der Emilia-Romagna heraus und in die Marchen hinein.

(located in the heart of the Montefeltro) and also special people, you rarely meet elsewhere. This picture shows the local weaver having a chat with friends. The other two pictures show, that apricots blossom even at some 500m above sea
level and the main ingredient for what makes a delicious sandwhich, mouth-watering, classic italian roast pork, or better maiale in porchetta.

