Kruzifix-Urteil in Italien

Das höchste Verwaltungsgericht, überraschte am gestrigen Mittwoch mit seinem positiven Urteil zum Verbleib von Kruzifixen in Schulräumen. Dieses Gerichtsurteil wird von Kommentatoren jetzt schon, als Meilenstein in der italienischen Rechtssprechung betrachtet. Der Kulturkampf ums Kruzifix, in Italien scheint er damit wohl zuerst einmal beendet zu sein.
Eine Frau aus Finnland, deren Kinder eine Schule in Padua besuchen und die ihre Kinder nicht mit einem Kreuz an der Wand konfrontiert sehen wollte, zog vor Gericht und verlor diesen Fall durch alle Instanzen.
In ihrer 19-seitigen Urteilsbegründung, hoben die Richter neben der Bedeutung, die dem Kreuz ihrer Meinung nach als religiösem Symbol zukomme, vor allem seine Wichtigkeit für die Werte der staatlichen Verfassung und des friedlichen Zusammenlebens, hervor. Des weiteren, verkörpere dieses christliche Symbol wichtigste Werte Italiens, die ihren Ursprung im Katholizismus und Christentum des Landes hätten.

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