Pasta bis, Raviolini und Tagliatelle

pasta italianaWeil ich ja tatsächlich immer noch genervt bin von wegen den Wahlen in Italien und insbesondere der unsäglichen Figur die Berlusconi dabei abgibt, ein kleines Intermezzo, dass mit all diesen Geschmacklosigkeiten nun wirklich nichts gemein hat. Pasta, die Nudel im allgemeinen und natürlich die italienische im besonderen. Wie kommt’s? Fast wie von ungefähr hatte ich mich mit zwei Kunden, heute zum Mittagessen bei Don Camillo, einem kleinen Restaurant in unserer Nachbarschaft eingefunden. Bestellt haben wir nicht gerade originell, 1xroten Hauswein (Sangiovese), 2 Warsteiner und Mineralwasser. Der Vorschlag es mit einer Auswahl ihrer heutigen Nudelkreation zu versuchen, eben einem "Bis", kam von Giovanni und es war ein Volltreffer. Konservativ wie ich beim Essen nunmal bin, konnte ich es mir nicht verkneifen zu den Raviolini alla Boscaiolo noch meine heiss und innig geliebten Tagliatelle al Ragout zu ordern. Was bleibt zu erwähnen? Die Tagliatelle, logisch hausgemacht, wie immer spitze, doch die Raviolini waren nachgerade ein zu entdeckendes Gedicht, ein Hauch von Limone, prosciutto crudo (leicht geraucht), zarteste Streifen porcini (Steinpilz) und das ganze in einer leichten Sahnesosse. Man kann nur noch die Augen verdrehen und in den kulinarischen Himmel, der sich natürlich in Italien befindet, entschweben.

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